Corona-Schutzimpfung – wo man sich in der Marburger Region impfen lassen kann?

Ab 1.1.2023 wird es im Landkreis Marburg-Biedenkopf keine öffentlichen Impfangebote mehr durch das Gesundheitsamt geben. Auch die Impf-Hotline des Landkreises wird eingestellt.
Das Gesundheitsamt wird aber sein Corona-Impfangebot für Menschen mit erschwertem Zugang zum Gesundheitssystem fortführen, etwa obdachlose Personen oder stark eingeschränkte Menschen, die es nicht zu einem Arzt schaffen. Kontakt per E-Mail an Impfen@marburg-biedenkopf.de.

Erste Anlaufstelle für die Schutzimpfung gegen COVID-19 sind in der Regel die Arztpraxen, aber auch bei Betriebsärztinnen und -ärzten und in Apotheken wird geimpft. Nach Aktualisierung der Coronavirus-Impfverordnung haben auch Zahnärztinnen und Zahnärzte die Möglichkeit, die Corona-Schutzimpfung durchzuführen. Ob in Ihrer Zahnarztpraxis ebenfalls Impfungen gegen COVID-19 durchgeführt werden, erfahren Sie vor Ort.

Die Impfung erfolgt nach den Vorgaben der Ständigen Impfkommission (Stiko). Neben Erwachsenen empfiehlt die STIKO für alle Kinder und Jugendlichen zwischen 5 und 17 Jahren die Corona-Schutzimpfung. In dieser Altersgruppe sollten Kinder, die noch nicht geimpft wurden und bei denen keine Risikofaktoren vorliegen, eine einzelne Dosis erhalten. Kindern zwischen 5 und 11 Jahren mit bestimmten Vorerkrankungen wird weiterhin die zwei Impfungen plus eine Boosterimpfung empfohlen. Kindern mit Risikopersonen im direkten Umfeld wird zu zwei Impfungen geraten.

Booster-Impfungen bevorzugt mit angepassten Impfstoffen
Die Ständige Impfkommission (STIKO) rät Menschen ab zwölf Jahren grundsätzlich eine Auffrischimpfung (3. Impfung) – vorzugsweise mit einem Omikron-adaptierten bivalenten mRNA-Impfstoff. Diese Impfung sollte im Regelfall sechs Monate nach abgeschlossener Grundimmunisierung oder durchgemachter Infektion verabreicht werden.

Für folgende Gruppen wird eine weitere Auffrischimpfung (4. Impfung) mit einem Omikron-adaptierten bivalenten mRNA-Impfstoff empfohlen – ebenso im Abstand von sechs Monaten zur letzten Impfung oder Infektion:

  • Personen ab 60 Jahren
  • Bewohnerinnen und Bewohner in Pflegeeinrichtungen sowie Personen mit einem erhöhten Risiko für einen schweren COVID-19 Verlauf in Einrichtungen der Eingliederungshilfe
  • Personal in medizinischen Einrichtungen sowie Pflegeeinrichtungen
  • Personen ab 5 Jahren mit erhöhtem Risiko für schwere COVID-19-Verläufe infolge einer Grunderkrankung, insbesondere Immunschwäche

Bei besonders gefährdeten Personen – beispielsweise Hochbetagten oder Menschen mit Immunschwäche – kann es sinnvoll sein, nach dem vierten Ereignis (etwa der 2. Auffrischimpfung) noch eine weitere, also fünfte Impfstoffdosis, zu verabreichen. Auch hierfür gilt der Abstand von sechs Monaten zur letzten Impfung oder Infektion. Die Entscheidung sollte nach individueller ärztlicher Beratung getroffen werden.

FAQs zur Corona-Impfung

Stand: 10.12.2022

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